Gesicht einer älteren Frau im Profil mit Parklandschaft im Hintergrund
AOK Plus bietet Onlinekurse für Pflegende

Onlinekurs bietet trotz Pandemie einen praktischen Einstieg in die Pflege zu Hause. Das Angebot richtet sich vor allem an pflegende Angehörige. Die AOK Plus bietet ihren Versicherten aktuell Online-Pflegekurse an. Die normalen Pflegekurse könnten derzeit nicht stattfinden, teilte die Kasse in Dresden mit. Der Online-Kurs enthält momentan sechs Module zu den Themen „Wohnen im Alter“, „Stürze vermeiden“, „Hilfe im Bürokratie-Dschungel“, „Körperhygiene“, „Mobilität und Lagern“ sowie „Menschen mit Demenz“.

Aktionstag pflegende Angehörige am 8. September – UPD berät in Pflegefragen

Mehr als 1,7 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland werden allein durch ihre Angehörigen zuhause versorgt. Um weitere rund 830.000 kümmern sich ambulante Pflegedienste, oft zusammen mit Familienmitgliedern (Stand Ende 2017). An diese Leistung erinnert am 8. September 2020 der bundesweite Aktionstag pflegende Angehörige.

Mit virtuell betreutem Wohnen die Pflege entlasten

Die Potenziale der Digitalisierung in der Pflege werden bislang wenig genutzt. Die Verbraucherzentrale Bundesverband will das ändern: Sie erprobt in Berlin nun die digitale Pflegeunterstützung.

Von Anno Fricke

Hilfe im Haushalt: Wann zahlt die Krankenkasse?

(akz-o) Putzen, kochen, einkaufen und die Kinder versorgen – im Haushalt gibt es immer etwas zu tun. Doch wer erledigt diese Aufgaben, wenn man gesundheitlich momentan nicht selbst dazu in der Lage ist? „In bestimmten Fällen kümmert sich dann die Krankenkasse um die Bereitstellung einer Haushaltshilfe“, erklärt Heike Morris, juristische Leiterin der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Oft im Stich gelassen

Die pflegenden Angehörigen sind das Fundament des deutschen Pflegesystems. Dass sie unterstützt werden müssen, steht außer Frage. Die Unterstützung erhalten sie auch, meinen Politiker. Aber ist das auch genug?

Von Christoph Fuhr

Pflegeversicherung 2.0 – jetzt auch mit Steuerzuschuss?

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. Ziel: Kostenrisiken von Pflegebedürftigen entschärfen.

Von Anno Fricke

BERLIN. Kostenbremse für die Pflege. Mit einer am Dienstag beschlossenen Bundesratsinitiative will Hamburg die immer deutlicher zutage tretenden Kostenrisiken von Pflegebedürftigen entschärfen. „Wir wollen die Eigenanteile an den stationären Pflegekosten zunächst senken, dann auf einem Durchschnittswert einfrieren“, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. Was darüber hinausgehe, sollen die soziale Pflegeversicherung und der Steuerzahler tragen, erläuterte sie die Pläne.